Der britische Blockchain-Investor Oliver Isaacs glaubt an eine Verdreifachung des Bitcoin-Preises bis Anfang 2020. Er rechne mit einem Preis von 25.000 US-Dollar, sagte der Kryptounternehmer der englischen Zeitung The Independent.

Das wäre ein neues Rekordhoch gegenüber dem Höchstpreis von 20.000 US-Dollar vom Dezember 2017. Geopolitische, technologische und regulatorische Gründe seien verantwortlich für den Aufschwung: “Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat zu einem plötzlichen Interesse an Bitcoin zur Absicherung von Investments geführt”, erklärt Isaacs. Große Einzelhändler wie Microsoft, Wholesale Foods, Amazon und Starbucks hätten sich zuletzt sehr positiv gegenüber der Blockchain-Technologie gezeigt.

Auch andere Größen im Kryptobereich erwarten einen baldigen Aufschwung. Tim Draper von DJF Athena prophezeit bis 2023 einen Preis von 250.000 US-Dollar. “Bitcoin wird im Preis weiter steigen und in fünf Jahren einen Anteil von fünf Prozent des weltweiten Geldumlaufs ausmachen”, erklärte der Milliardär und Risikokapitalgeber in einem Interview im Mai. Das Kryptogeld sei die bessere Währung – dezentralisiert, transparent, und offen. “Ich denke, dass die Leute in ein paar Jahren über jemanden lachen werden, der versucht, bei Starbucks mit Dollar anstatt Kryptowährungen zu bezahlen”, sagte der Amerikaner.

Etwas zurückhaltender äußerte sich jüngst Michael Novogratz, Krypto-Investor und Geschäftsführer von Galaxy Investment Partners, gegenüber Bloomberg. Obwohl er mehr von Bitcoin überzeugt sei denn jemals zuvor in seiner Karriere, sieht er den Preis vorerst weiterhin im Bereich von 6.000 US-Dollar. Den Aufschwung habe Bitcoin vor allem besserer Regulierung und einer breiteren Akzeptanz am Markt zu verdanken. Unter anderem beschäftigten sich bereits etablierte Unternehmen wie Fidelity Investments und Facebook mit der Entwicklung einer eigenen Kryptowährung.

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